Organisiert wurde das Camp in Zusammenarbeit mit der Alpenvereinsjugend als Umweltbaustelle. Neben ihrer tatkräftigen Arbeit erhielten die TeilnehmerInnen bei verschiedenen Workshops spannende Einblicke in die Themen Klimawandelanpassung und Biodiversität.
Einblick in Klimawandelanpassung in der Wachau
Zum Auftakt stellte Luzia Marchsteiner von REWISA das fachgerechte Sammeln von Wildblumen vor und machte deutlich, wie wichtig die Arbeit der Volunteers ist, um den Artenreichtum der Trockenrasen – und damit die Biodiversität in der Region – zu erhalten. Am Weingut Josef Fischer in Rossatz erfuhren die TeilnehmerInnen mehr über klimawandelangepassten Weinbau. Marion Jaros aus Schwallenbach schilderte, wie sich die Lebensbedingungen für Schmetterlinge in der Wachau verändern und was zu ihrem Schutz getan werden kann.
Fleißiger Einsatz für die Biodiversität in der Wachau
Im Mittelpunkt stand jedoch die praktische Arbeit: Auf Trockenrasenflächen am Setzberg und Buchberg (Spitz), Sonnwendkogel (Rossatz) und in St. Michael (Weißenkirchen) mähten und rechten die TeilnehmerInnen die Steilhänge bei sommerlichen Temperaturen mit vollem Körpereinsatz – mit dem Ziel, wertvolle Lebensräume zu erhalten und die Artenvielfalt zu fördern. Insgesamt konnten in dieser Woche rund drei Hektar der sensiblen Trockenrasen in der Wachau gepflegt werden. „Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel man mit gemeinsamer Arbeit in nur einer Woche schaffen kann – und dabei noch so viel über die Natur lernt“, erzählt eine Teilnehmerin begeistert.
Dank des großen Einsatzes der Freiwilligen und der Unterstützung der Gemeinden Rossatz, Weißenkirchen und Spitz konnte das Camp erfolgreich durchgeführt werden. Das Engagement zeigt einmal mehr, wie wichtig gemeinschaftliche Initiativen für Natur- und Klimaschutz in der Region sind. Das Camp leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität in der Wachau im Zuge des Klimawandels – und damit zur Anpassung an dessen Folgen.

