Exkursion der Welterbegemeinden Wachau nach Regensburg und Bamberg

Von 6. bis 8. Mai 2026 unternahmen Vertreter:innen der Wachau-Gemeinden gemeinsam mit dem Verein Welterbegemeinden Wachau eine Exkursion zu den UNESCO-Welterbestädten Regensburg und Bamberg. Begleitet wurde die Reise von Irmengard Mayer aus dem Bundesministerium Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport. Ziel der Exkursion war der fachliche Austausch zu den Themen Welterbe-Management, Vermittlung und Stadtentwicklung in historischen Kulturlandschaften.

Die Reise startete am 6. Mai in Melk. Nach der Ankunft in Regensburg führte ein gemeinsamer Spaziergang mit Monika Göttler über die Steinerne Brücke zur historischen Wurstkuchl, wo die Gruppe zu Mittag einkehrte. Anschließend stand ein fachlicher Austausch im Besucherzentrum Welterbe Regensburg auf dem Programm. Welterbekoordinator Dr. Matthias Ripp und Vertreter:innen der Stadt gaben Einblicke in die Welterbe-Arbeit und die Vermittlung des UNESCO-Welterbes in Regensburg. Danach folgte ein geführter Rundgang durch die Altstadt sowie eine Besichtigung des Alten Rathauses und des historischen Reichstags. Der Tag klang bei einem gemeinsamen Abendessen im Spitalgarten gemeinsam mit Kulturreferent Wolfgang Dersch aus, bevor die Weiterfahrt nach Bamberg erfolgte.

Der zweite Exkursionstag begann mit einem Besuch des Zentrums Welterbe Bamberg. Leiterin Dr. Simona von Eyb sowie Tourismusdirektor Michael Heger berichteten über die Entstehung des Welterbe-Vermittlungszentrums und die Herausforderungen und Chancen der Welterbe-Vermittlung in Bamberg. Im Anschluss wurde die Delegation im Alten Rathaus vom frisch gewählten Bürgermeister Sebastian Niedermaier empfangen – es handelte sich dabei um seinen ersten offiziellen Empfang in dieser Funktion. Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Hofbräu Bamberg führte Dr. Elisabeth Skantze die Gruppe bei einer Stadtführung durch die Domstadt Bamberg inklusive Dombesichtigung. Ein Besuch im traditionsreichen Schlenkerla durfte ebenso wenig fehlen wie das gemeinsame Abendessen im Spezial-Keller, wo der Tag gemütlich ausklang.

Am dritten und letzten Tag stand die Bamberger Gartenstadt im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Stephanie Eißing, MA, besichtigte die Gruppe das Gärtner- und Häckermuseum und erhielt Einblicke in die Geschichte und Entwicklung dieses besonderen Stadtteils. Anschließend wurde noch die frisch restaurierte Kirche St. Michael in der Klosteranlage Michaelsberg besucht, bevor die Rückreise in die Wachau erfolgte.

Die Exkursion bot zahlreiche Möglichkeiten zum fachlichen Austausch sowie wertvolle Einblicke in den Umgang anderer UNESCO-Welterbestätten mit den Themen Vermittlung, Tourismus, Denkmalpflege und der nachhaltigen Entwicklung historischer Kulturlandschaften.