Der Felbringbach ruft! - Natur ERFORSCHEN, ENTDECKEN und BEWAHREN

SchülerInnen untersuchen den Bach ©Reinhard Kraus
SchülerInnen untersuchen den Bach ©Reinhard Kraus
Hier soll ein neues Bruthabitat für Eisvögel entstehen ©Hannes Seehofer
Hier soll ein neues Bruthabitat für Eisvögel entstehen ©Hannes Seehofer
Die Schüler arbeiten fleißig an einer Brutwand ©Ingrid Spielleuthner
Die Schüler arbeiten fleißig an einer Brutwand ©Ingrid Spielleuthner

Die SchülerInnen und LehrerInnen der NMS Emmersdorf nehmen den Auftrag als frischgeborene Naturparkschule ernst. Alle SchülerInnen verbrachten 2 Tage der ersten Schulwoche mit diversen Projekten in der Natur.

Die 3A Klasse wollte den Felbringbach näher kennen lernen. Nach einer fachlichen Einführung durch Landschaftsplaner DI Reinhard Kraus tauchten die Jugendlichen am ersten Tag in die Wlet der Eintagsfliegenlarven und anderer Bachbewohner ein. Sie lernten, wie man die Tiere richtig sammelt, unterscheidet und benennt. 11 verschiedene Insektenarten, davon zwei Arten von Eintags- und Köcherfliegenlarven, Rollegel, Bachflohkrebse und Schlammschnecken konnten klassifiziert werden.

Die SchülerInnen begriffen den Zusammenhang zwischen Artenvielfalt und Gewässergüteklasse. Der Felbringbach erreichte in der Untersuchung durch die SchülerInnen eine Gewässergüteklasse von 1,8 - was auf eine geringe Belastung schließen lässt.

Tag 2 galt dem Reich der Biber und Eisvögel am revitalisierten Felbringbach nahe zur Mündung in den Donau-Nebenarm bei Schallemmersdorf. Unter der fachlichen Anleitung von Mag. Hannes Seehofer, beteiligt bei der Revitalisierung 2012, stachen 13 SchülerInnen eine Brutwand für Eisvögel ab. Unter enormen Einsatz und körperlicher Anstrengung gelang es den Mädchen und Burschen eine perfekte senkrechte Wand zu stechen. Ob die am Felbringbach beobachteten Eisvögel dieses Angebot zur Anlage von Brutröhren in den nächsten Jahren nützen werden, wird sich weisen.

Eine abenteuerliche Wildniswanderung mit Biberspurensuche im naturnahen Auwald bei der Felbringbachmündung unter der Leitung von DI Reinhard Kraus und Mag.a Kathrin Kraus rundete das Programm ab.

Müde, erschöpft, aber bereichert von den vielfältigen Eindrücken kehrten die Jugendlichen zurück, um die gewonnenen Erkenntnisse am dritten Tag zu dokumentieren und für die Eltern und MitschülerInnen zu präsentieren.

Autorin: Ingrid Spielleuthner (Projektorganisation)