Projekte

SchülerInnen helfen bei Pflegeeinsatz in Dürnstein © BRG Krems

Schutzgebietsbetreuung Wachau

Die Wachau stellt einen österreichweiten einzigartigen Talraumabschnitt der Donau dar und beherbergt viele seltene Tier- und Pflanzenarten. Alle betreuten Flächen liegen im Europaschutzgebiet Wachau. Der Erhalt dieser einzigartigen Biodiversität ist stark von der Pflege der Flächen abhängig. Die Trockenrasenflächen müssen jährlich oder mindestens alle zwei Jahre gemäht werden, da es ansonst zur Verbuschung kommt.
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Schafbeweidung auf der Perchtoldsdorfer Heide als mögliches Vorbild für die Wachau? @ Welterbegemeinden Wachau

Wachauschaf - Naturschutzkonforme Beweidung in der Wachau und im Naturpark Jauerling

Der Verein Welterbegemeinden Wachau, Land Niederösterreich/Abt. Naturschutz und Blühendes Österreich haben sich zum Ziel gesetzt, einen landwirtschaftlichen Betrieb dabei zu unterstützen, eine extensive Schafbeweidung in der Wachau und im Naturpark Jauerling-Wachau zu etablieren.
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Einzigartige Kulturlandschaft des Welterbes Wachau © Franz Hauleitner

Start: Bewusstseinsbildung Weltkulturerbe Wachau

Die Region Wachau ist seit dem Jahr 2000 als fortbestehende Kulturlandschaft in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Die Werte des Welterbes, insbesondere der "OUV - outstanding universal value" (Außergewöhnliche Universelle Wert) ist wenig bekannt. Eine groß angelegete Bewusstseinsoffensive soll das ändern und gezielt die Bevölkerung ansprechen. Das Wissen und die Bedeutung um das Welterbe Wachau soll in die Bevölkerung getragen werden und so einen sensibleren Umgang mit der Kulturlandschaft erwirken.
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Weiterentwicklung der Best of Wachau Qualitätsoffensive © Rita Newman

Etablierung Best of Wachau durch nachhaltige Qualitätssicherungs-, Digitalisierungs- und Marketingmaßnahmen

Zur Qualitätsoffensive "Best of Wachau" zählen 53 Betriebe, die als regionales Aushängeschild für die Bewerbung der Destination fungieren. Im Rahmen dieses Projektes soll das hohe Niveau der Betriebe gehalten werden bzw. verbessert werden, vor allem im Bereich Onlinemarketing. Weitere Maßnahmen sollen bei der Suche nach MitarbeiterInnen unterstützen und die Kundenbindung erhöhen.
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Die Vielfalt an Pflanzen und Tieren soll erhalten werden © Dieter Manhart

Unsere Wiesen, unser Wert: Wiesenschutz durch Regionalentwicklung im Naturpark Jauerling-Wachau

Die große Vielfalt an Pflanzen und Tieren verdankt der Naturpark seiner mosaikartigen Kulturlandschaft sowie den extensiv genutzten Wiesen. Aufgrund des globalen Wandels sind viele landwirtschaftliche Betriebe gezwungen, sich zu spezialisieren oder den Betrieb zu schließen. Die Folge sind Wiesen, die nicht mehr bewirtschaftet werden und sich immer mehr zu einem Wald entwickeln. Um diesem Trend entgegen zu wirken und die Vielfalt im Naturpark Jauerling-Wachau zu erhalten, wird eine Naturparkmarke entwickelt. Dieses Prädikat steht für eine naturverträgliche Bewirtschaftung und verleiht den Produkten der Betriebe einen ökologischen Mehrwert.
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Wie viele Touristen verträgt die Altstadt? © Branko Rijavec

BesucherInnenzählung und Stimmungsbarometer Stadt Dürnstein

Die historische Stadt Dürnstein mit ihren vielen ikonischen Baudenkmälern wie dem blauen Turm der Stiftskirche oder der Burgruine ist seit jeher innerhalb der Tourismusregion Wachau einer der Hot Spots des Geschehens. Durch das enge Raumangebot, die mangelnde Vertaktung zwischen den Besuchszeiten von unterschiedlichen Reiseanbietern und die vielen Möglichkeiten, zur Stadt zu kommen und diese zu besuchen, kommt es zu sehr hohen BesucherInnenanzahl. Dadurch entsteht bei den wenigen ständigen BewohnerInnen der Stadt (innerhalb der Stadtmauern wohnen laut einer aktuellen Zählung noch 93 Personen) ein immer stärkeres Gefühl der Ausgenutztheit und des Fremdseins in der eigenen Heimat.
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Volunteers pflegen die Felsenböschung im Meditationsgarten der Kartause Aggsbach © Welterbegemeinden Wachau/Elisa Besenbäck

Welterbe-Volunteers Wachau-Mittelrhein

Zwischen den beiden Welterbe-Kulturlandschaften Wachau in Österreich und Oberes Mittelrheintal in Deutschland besteht seit dem Jahr 2004 ein intensiver Austausch. Durch ein gemeinsames Volunteer-Camp mit Schwerpunkt auf Kulturlandschaftspflege wurde die Kooperation weiter intensiviert.
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DANUBEparksCONNECTED

Von 2017 bis 2019 lief das durch das "Danube Transnational Programme" geförderte Projekt DANUBEparksCONNECTED, welches der Fragmentierung von Habitaten entlang der Donau entgegenwirken möchte. Die DANUBE HABITAT CORRIDOR-Kampagne half durch eine donauweite Strategie und erste Pilotmaßnahmen, wichtige Lebensräume und deren Verbindungen zueinander zu erhalten. Ein besonderer Fokus lag auf den Inselhabitaten der Donau, den Auenwäldern und Trockenrasen.
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Weiterbildungsangebot für Privatzimmervermieter © Donau NÖ/Steve Haider

Qualifizierungsinitiative Demografie: Gästering Wachau und Nibelungengau

In den Jahren 2016-2019 organisierte der Gästering Donau NÖ in einem LEADER-Kooperationsprojekt für die Betriebe in der Wachau und im Nibelungengau ein umfassendes Paket an Qualifizierungsmaßnahmen mit Schulungen, Workshops und Exkursionen. Die VermieterInnen wurden unternehmerisch geschult und auf künftige Herausforderungen in der Privatzimmervermietung vorbereitet. Die durch den demografischen Wandel veränderten Bedürfnisse der Gäste wurden aufgezeigt und das Angebot der Urlaub am Bauernhof-Betriebe, Winzerhöfe und Privatzimmervermieter angepasst.
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Advent in der Wachau © Stadt Melk/Franz Gleiß

Detail- und Umsetzungsplanung Wachauer Advent

In den letzten Jahren haben sich im Spätherbst und Winter einige Initiativen in der Region etabliert, welche sich sehr positiv auf die touristische Entwicklung und somit auch auf eine Verlängerung der Saison, auswirkten. Neben dem Weitwanderweg „Welterbesteig Wachau“, auf welchem es sich dank des milden Klimas auch in den kälteren Monaten gut wandern lässt, haben sich zahlreiche Kulturinitiativen „ELIT“ (Europäische Literaturtage), „Wachau in Echtzeit“ (kuratiert von Ursula Strauss) sowie auch viele Adventmärkte und kulinarische Veranstaltungen etabliert. Mit dem implementierten Mobilitätskonzept (Busanbindung) können alle Gemeinden der Region mittlerweile auch ohne Auto gut erreicht werden.
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