Etwa ein Drittel der Radfahrenden sind Einheimische, ein weiteres Drittel Urlaubsgäste – das Vorhaben richtet sich somit gleichermaßen an die regionale Bevölkerung wie an Besucherinnen und Besucher. Durch eine klarere Orientierung und die bessere Präsentation von Ausflugszielen entlang der Strecke soll die Vielfalt der Donauregion noch stärker erlebbar werden.
Ziel des Projekts ist die qualitative Weiterentwicklung des Donauradwegs mit einem modernen Leitsystem, das bestehende Angebote wie Nebenradwege, Gastronomie, Ausflugsziele und Serviceeinrichtungen besser vernetzt und sichtbar macht. Insgesamt beteiligen sich 11 LEADER-Regionen und 111 Gemeinden. So werden auch kleinere Orte eingebunden und eine ausgewogene Besucherlenkung gefördert.
Kernmaßnahmen sind ein einheitliches Markenzeichen, eine illustrierte Erlebnislandkarte, neue Infotafeln an 24 Rastplätzen sowie Landmark-Säulen an zentralen Punkten. Ergänzende Kommunikationsmaßnahmen sorgen für eine enge Verzahnung mit dem bestehenden Tourismusmarketing. Die Projekteinreichung läuft bis Ende 2025, die Umsetzung startet im März 2026. Über drei Jahre werden dafür 606.000 Euro investiert, um Orientierung, Aufenthaltsdauer und regionale Wertschöpfung entlang des Donauradwegs nachhaltig zu stärken.
Behandelt durch das Projektauswahlgremium: 19.11.2025
Projektträger: Donau NÖ Tourismus GmbH
Fördersatz: 65%
Laufzeit: 01.01.2026 - 31.12.2028
Kostenhöhe: € 605.045,10
Kooperationsprojekt mit LEADER-Region Donau NÖ Mitte, Südliches Waldviertel - Nibelungengau, Kamptal+, Marchfeld, Moststraße, Römerland Carnuntum, Weinviertel-Donauraum
Anteil Förderung LEADER Wachau-Dunkelsteinerwald: € 99.388,37
Mit Unterstützung von Bund, Land NÖ und Europäischer Union (LEADER).
