Im Bereich des Weinbaus werden die Ergebnisse der Maßnahme „Das Wasser dem Wein“ aus der Umsetzungsphase öffentlich präsentiert. Aufbauend auf einer Bestandsaufnahme wurden dabei gezielt Begrünungsmischungen in Weingärten getestet, um der zunehmenden Wasserknappheit entgegenzuwirken. Die gewonnenen Erkenntnisse liefern wichtige Grundlagen für den Umgang mit Trockenheit insbesondere in den Steillagen der Wachau und zeigen zugleich Wege für eine weiterhin ökologisch nachhaltige Bewirtschaftung auf. Die Ergebnisse sollen zudem im Rahmen einer Konferenz des europaweiten Netzwerks der Steillagen-Weinbaugebiete vorgestellt und damit auch für andere Regionen nutzbar gemacht werden.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem klimagerechten Umgang mit historischer Bausubstanz. Architektur und Baukultur sind zentrale Bestandteile des Welterbes Wachau und tragen wesentlich zu dessen Erhalt bei. Vor dem Hintergrund zunehmender klimatischer Belastungen kommt insbesondere der Anpassungsfähigkeit bestehender Bausubstanz große Bedeutung zu. In einem Analysebericht werden die klimaökologischen Qualitäten historischer Gebäude anhand ausgewählter Beispiele untersucht und mit aktuellem Fachwissen zur Altbestandssanierung verknüpft. Die Ergebnisse sollen das Bewusstsein für klimaangepasstes Bauen im sensiblen Welterbekontext stärken und praxisnahe Orientierung bieten.
Die Klimakrise stellt Kulturlandschaften insgesamt vor neue Herausforderungen. Um ein frühzeitiges Verständnis für diese Zusammenhänge zu fördern, richtet sich ein Teil der Maßnahme gezielt an Volksschulkinder. In altersgerechten Vermittlungsformaten setzen sie sich mit dem Welterbe Wachau, den Auswirkungen des Klimawandels und möglichen Zukunftsstrategien auseinander.
Geplante Aktivitäten
- Präsentation der Ergebnisse des Projekts „Das Wasser dem Wein“
- Erstellung eines Analyseberichts zur Klimaresilienz historischer Bausubstanz im Welterbe Wachau
- Informationsveranstaltungen zu klimafittem Bauen
- Durchführung von Volksschul-Vermittlungsformaten zu „Welterbe und Klimakrise“
